Referenzen

Facebook

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

Willkommen zurück!

E-Mail-Adresse:

Passwort vergessen?

Zahlungsarten

Billpay

Sofortüberweisung

PayPal

Joe`s BBQ Smoker ®

Forum

Technische Hilfe finden Sie in unserem FORUM. Zugang hier

Gastromaxx

Mitglied im BVFG

Feldküchen

Gasgeräte, gleich welcher Art, dürfen nur von einem zugelassenen Gas-Installateur angeschlossen, repariert oder gewartet werden !

 

Welche Gasfamilien unterscheidet man ?

Gase der öffentlichen Gasversorgung werden nach Gasfamilien unterteilt. Innerhalb der Gasfamilien erfolgt eine weitere Unterteilung nach Gruppen.
Es gehören zur:
1. Gasfamilie: die Stadt- u. Ferngase
Kennbuchstabe: S (Stadt)
2. Gasfamilie: die Erd- u. Erdölgase
Kennbuchstabe: N (aus d. engl. für Naturgase)
3. Gasfamilie: die Flüssiggase (Propan u. Propan- Butangemische)
Kennbuchstabe: F (Flüssiggase)
4. Gasfamilie: Kohlenwasserstoff / Flüssiggas- Luft-Gemische
Kennbuchstabe: L (Luft)
Die Gase der 1. Gasfamilien (Stadtgase G 110, G 120 und G 140) haben heute praktisch keine Bedeutung mehr.
Die Gase der 2. und 3. Gasfamilien kommen in ganz Deutschland zum Einsatz, allerdings regional sehr unterschiedlich:
- In Deutschland werden durch die GVU* Gase der 2. Gasfamilie verteilt.
Innerhalb dieser Familie werden die Gase in zwei Gruppen unterteilt:
Erdgas LL (G 25) = low, niedriger Wärmeinhalt (früher L genannt)
Erdgas E (G 20) = high, hoher Wärmeinhalt (früher H genannt)

Gase der 3. Gasfamilie (G 30) werden vorzugsweise dort eingesetzt, wo sich die Versorgung mit Erdgas für die GVU nicht lohnen z.B. in ländlichen Gebieten.
Die 4. Gasfamilie ist ohne Bedeutung und hat heute praktisch keine Bedeutung mehr.

Die Gasarten
 
In Deutschland werden 2 Gase zur Verwendung für Haushaltsgasgeräte vorgehalten.
1. Erdgas, durch die Gasversorgungsunternehmen in einem weit verzweigtem Rohrnetz angeboten.
Erdgase unterscheiden sich in 2 Gruppen:

Erdgas E früher Erdgas H genannt Verbreitungsanteil im Bundesgebiet ca. 80%
Erdgas LL früher Erdgas L genannt Verbreitungsanteil im Bundesgebiet ca. 20%

Die Unterschiede der Gruppen liegen im Heizwert, d.h. der gebundenen Energie pro m³ Gas.
Das Erdgas E hat eine um ca. 20% höhere Heizleistung.
Anmerkung: Ein Kunde mit Erdgas LL-Versorgung hat dadurch keinen Kostennachteil, denn durch
Korrekturfaktoren wird dieses bei der Berechnung berücksichtigt.
Der Versorgungsdruck im Haus liegt jeweils bei 20 mbar.

2. Flüssiggas, im Vertrieb durch entsprechende Händler, die das Gas entweder in Stahlflaschen oder zur Befüllung von "Gartentanks" anbieten.

Angeboten wird zum einen Propan, zum anderen Butan oder deren Gemische. Beide Gase sind in der Heizleistung nahezu gleich, dennoch sollte auf den Verwendungszweck geachtet werden.
Wer zum Beispiel im Winter sein Wochenendhaus beheizen möchte, die Versorgungsflasche im ungeheizten Bereich zum Verbrauch bereit hält, der sollte auf die Verwendung von Propangas achten.
Ab etwa 0°C geht Butan nicht mehr in den gasförmigen Zustand über. Der Herd oder die Heizung bleibt kalt.
Bei Propan hingegen liegt die kritische Temperatur bei etwa –40°C, dann erst bleibt das Gas in der Flasche!
Übrigens, der Versorgungsdruck ist nicht einheitlich, sondern liegt bei 30 oder 50 mbar.

Aufgrund der zwei oben genannten Punkte, nochmals die schon Eingangs ausgesprochene Empfehlung:
Es ist wichtig zu wissen, welches Gas und / oder mit welchem Druck es zur Verfügung steht, bevor eine Entscheidung für ein bestimmtes Gerät fällt.
Denn nicht jedes Gerät läßt sich mit jedem Gas bzw. Druck betreiben.
Hier ist vor dem Kauf eine Fachberatung, entweder durch einen Gas-Installateur, oder dem Gasversorger unumgänglich.

 

Woher kommen die Gase ?

Nach ihrer Herkunft unterscheidet man Naturgase, Raffineriegase und Kohlengase.
Das Erdgas ... (Naturgas)
... ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus Methan (>80%) besteht. Weitere Bestandteile sind Stickstoff, sowie geringe Teile Ethan, Propan und Butan.

Erdgas ist vielfach zusammen mit Erdöl aus verschütteten Schlickschichten urweltlicher Meere entstanden. In diesen Schichten wurden Lebewesen eingeschlossen. Ihr Eiweiß und Fett zersetzten sich zu Erdöl und Erdgas.
In früheren Jahren, als man nur nach Erdöl suchte, wurden Erdgase an den Fundstellen "abgefackelt". Später baute man, unter dem Zwang knapper werdender Energievorräte, aufwendige Anlagen, um auch Erdgas nutzbar zu machen.

Erdgas- wie auch Erdöllager können sich in Tiefen von mehreren hundert bis 7.000 Metern Tiefe befinden. Durch geologische Untersuchungen kann man zwar feststellen, wo sich mögliche Speicher befindet, Sicherheit geben aber nur Probebohrungen, die allerdings oft vergebens durchgeführt werden. Von zehn möglichen Erdgaslagern werden im Schnitt immerhin sechs durch Bohrungen bestätigt.


Die "wirtschaftlich" förderbaren Welterdgasreserven reichen ca. 65 Jahren.
Nimmt man die bekannten Ressourcen hinzu, die heute aus Kostengründen noch nicht wirtschaftlich genutzt werden können, so ergibt sich eine Reichweite von ca. 170 Jahren.
Die Berechnungen basieren auf den derzeitigen Welterdgasverbrauch.

Deutschland importiert einen Großteil der benötigten Erdgase.
Rund zwei Drittel unseres Primärenergiebedarfs werden durch ausländische Quellen gedeckt.
Das in Deutschland verwendetes Erdgas stammt zu 63% aus westeuropäischen Quellen.
21% aus inländische Produktion,
26% aus Niederlande,
14% aus Norwegen, Tendenz steigend
2% aus Dänemark und sonstige,
37% kommen aus Rußland, Tendenz sinkend.
Langfristige Verträge mit den Lieferländern garantieren eine sichere Versorgung.
Etwa 48% des Jahresverbrauchs wird im Haushalt (Heizen, Warmwasser und Kochen) verbraucht.
Etwa 44% des Jahresverbrauchs wird in der Industrie verbraucht.
Und ca. 8% des Jahresverbrauchs wird Kraftwerken (Strom und Wärme) zugeführt.

Die deutsche Erdgasversorgung ist in das europäische Verbundsystem integriert.
Es reicht von der Nordsee bis zum Mittelmeer bzw. Nordafrika, vom Atlantik bis Osteuropa.
Die großen Ferngasleitungen (Pipelines) sind insgesamt 25.000 km lang. Dazu kommen nationale Leitungsnetze im europäischen Verbund mit 1 Mio km. In Deutschland wurden 1995 insgesamt 11,3 Millionen Haushalte über ein mehr als 300.000 km langes Netz versorgt. Dieser enge Zusammenschluß gewährleistet langfristig eine sichere und ausreichende Versorgung.


Das Flüssiggas (Propan u. Butan) ... (Raffineriegas)
... stammt ähnlich wie Erdgas auf fossilen Material, allerdings kommt es in der Natur nicht in großen Mengen vor, sondern es wird "hergestellt".
Flüssiggas, so wird hauptsächlich das brennbare Propan und Butan genannt, obwohl sich andere Gase ebenfalls verflüssigen lassen, ist ein Produkt der Raffinerie.
Die Flüssiggase entstehen bei der Verarbeitung des Erdöls.
Zur Zerlegung in seine vielfältigen Bestandteile wird das Rohöl destilliert. Nach Erhitzung in einem Spezialofen wird es dampfförmig in einen "Turm" geleitet.
Durch sogenannte "Glockenböden", welche Dampf nach oben durchlassen, Flüssigkeiten aber auffangen, ist dieser Turm in Kammern unterteilt.
Da die einzelnen Erdölbestandteile unterschiedliche Verdampfungspunkte haben, schlagen sie sich auch wieder bei diesen verschiedenen Temperaturen als Flüssigkeit nieder. So werden sie im Verlauf der Abkühlung sortiert in immer dünnflüssigere Stoffe, wie Schmieröle, Heizöle, Benzine. Als gasförmiger Rest verlassen die Raffineriegase die Anlage.
In der Gaswirtschaft werden die Raffineriegase als Flüssiggas bezeichnet, da sie unter Druck stehend flüssig im Handel angeboten werden.
Bundesweit werden gut 300 000 Haushalte mit dieser Gasart versorgt.


Das Stadtgas ... ((Stein-)Kohlengas)
... wurde ursprünglich zur Straßen- und Wohnungsbeleuchtung verwendet ("Leuchtgas"). Größere Städte erzeugten es in eigenen Gaswerken.
Wird Steinkohle erhitzt, so entweicht ihr braungefärbtes Gas. Zurück bleibt poröser Koks. Durch Reinigungsvorgänge werden dem entwichenen Rohgas eine Reihe von Stoffen, wie Teer, Benzol, Schwefel und Ammoniak, entzogen. Das verbleibende Gasgemisch besteht aus Wasserstoff, Methan, dem giftigen Kohlenmonoxid sowie aus Stickstoff.
Heute wird Stadtgas nicht mehr in Deutschland angeboten, das Erdgas hat sich in den 70´ und
80´ Jahren durchgesetzt.
Beispiel Hamburg:
Hier wurde bereits 1844 ein Vertrag über die öffentliche Gasversorgung geschlossen.
Das erste Gaswerk wurde auf der Elbinsel Grasbrook errichtet, weitere folgten in anderen Stadtteilen.
1964 wurde der erste Erdgasliefervertrag unterschrieben, bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. weit über 100 Jahre waren die Hamburger Gaswerke ein Produktionsbetrieb. HEIN GAS schloß nach und nach seine Kokereien, und etablierte Erdgas als eine moderne umweltschonende Energie am Markt. Die Kokerei Kattwyk wurde 1981 als letzte geschlossen.

Vorsichtsmaßnahmen bei Gasgeruch (Auszug)

Sofort alle Flammen löschen!
Sofort alle Fenster und Türen öffnen!
Sofort die Absperreinrichtungen am Gaszähler oder die Hauptabsperreinrichtung im Keller schließen !
Räume, in denen sich Gasgeruch bemerkbar macht, nicht mit offenem Licht betreten !
Kein Streichholz oder Feuerzeug anzünden!
Keine elektrischen Schalter betätigen !
Keine elektrischen Stecker herausziehen!
Keine elektrischen Klingen benutzen!
Nicht rauchen!
Licht darf erst dann wieder angezündet werden, wenn kein Gasgeruch mehr festzustellen ist!
Man verlasse sich nicht auf den eigenen Geruchssinn, sondern ziehe andere Personen hinzu.
Der Vorfall ist dem Gasversorgungsunternehmen (GVU) sofort zu melden. Auch schwacher Gasgeruch muß dem GVU gemeldet werden!
Tritt Gasgeruch aus Räumen aus, die nicht ohne weiteres zugänglich sind, dann ist die Polizei bzw. Feuerwehr sofort zu benachrichtigen, die das Recht hat, sich Zutritt zu verschaffen; gleichzeitig ist das GVU zu verständigen!
Wird das Gasausströmen im Keller vermutet, dann den Keller gut durchlüften, aber nicht betreten; die übrigen Hausbewohner benachrichtigen; gleichzeitig ist das GVU zu verständigen!
Störungen und Schäden an Gasanlagen nicht selbst beseitigen! Diese dürfen nur durch Fachleute behoben werden; das sind die Beauftragten der GVU und die Vertragsinstallationsunternehmen!
Die Schadenstelle muß für den Störungsdienst zugänglich gehalten werden !

 

 

Zurück